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TU Berlin

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Migrants4Cities – Willkommene Perspektiven

Im Projekt „Migrants4Cities – Willkommene Perspektiven“ sucht die Stadt Mannheim seit 2016 gemeinsam mit Mannheimer*innen mit internationaler Biografie und mithilfe der Methode Urban Design Thinking nach neuen Ideen für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Ziel ist ein klimafreundliches, sozial ausgewogenes, wirtschaftlich prosperierendes und kulturell vielfältiges Mannheim. Die erste Phase des Projektes lief von 2016 bis 2019, im Jahr 2019 begann die zweite Phase, die bis 2021 dauert. In dieser zweiten Phase stehen Umsetzung, Verstetigung und Transfer des Migrants4Cities-Ansatzes im Zentrum der Arbeit. Fokusthema für die Transformation in Mannheim ist die Klimaresilienz der Stadt.

  

Migrants4Cities: Hochqualifizierte Migrant*innen gestalten Zukunftsstädte

(erste Phase von 2016-2019)

In der ersten Projektphase 2016-2019 haben Migrant*innen in neun UrbanLabs fünf konkrete Lösungen für eine nachhaltige Stadtentwicklung Mannheims erarbeitet, beispielsweise eine KulturTram für interkulturelle Begegnungen im Alltag oder eine Arbeitsbox für das flexible Arbeiten im Grünen. Zu den übertragbaren Ergebnissen des Migrants4Cities-Ansatzes gehören ein Konzept zur Mobilisierung der Zielgruppe Migrant*innen, der Urban Design Thinking-Ansatz für transformative Stadtentwicklungsprozesse, ein Konzept für kommunale Nachhaltigkeits-Governance sowie ein Konzept für den Transfer von Ergebnissen aus anwendungsorientierten Forschungsprojekten. Die Ergebnisse  wurden in dem Buch „Willkommene Perspektiven. Nachhaltige Stadtentwicklung durch Urban Design Thinking“ vorgestellt, das im Juli 2020 erschienen ist

Ausführliche Informationen zur ersten Projektphase, den UrbanLabs und den erarbeiteten Lösungen finden Sie auch hier auf der Website des Projekts: https://www.phase1.migrants4cities.de/de/uber-das-projekt/.

  

Migrants4Cities: Umsetzung, Verstetigung, Transfer

(zweite Phase von 2019-2021)

So positiv die Bilanz auch ausfällt – die Verankerung neuer Lösungen im ‘real life’, die Veränderung gewohnter Praktiken oder die Anpassung der in Mannheim erarbeiteten Lösungen für die eigenen städtischen Herausforderungen, all dies bleibt aufwendig. Die zweite Projektphase ab 2019 steht deshalb ganz im Zeichen von Umsetzung, Verstetigung und Transfer. Ziel ist, die Methode Urban Design Thinking zu einem kompakten und praktikablen Format für Stadtentwicklungsprozesse in Mannheim und andernorts weiterzuentwickeln. Für die konkrete Übertragung auf ausgewählte Lernpartnerstädte sollen die Migrants4Cities-Ergebnisse entsprechend an die jeweiligen städtischen Zielsetzungen angepasst werden. Und darum geht es in der zweiten Phase genau: 

1.     Wie können Prozesse der Ko-Produktion verstetigt und Lösungen umgesetzt werden?

Die Stadt Mannheim will die Lösungen KulturTram, Arbeitsbox und Aktionspaket ‘Nachbarschaftsplätze gestalten’ schrittweise umsetzen und parallel Urban Design Thinking in der städtischen Governance fest verankern. Dazu soll das bestehende Netzwerk ausgebaut, weitere Umsetzungspartner*innen gewonnen und die fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit gestärkt werden.

 

2.     Wie kann Urban Design Thinking als kompaktes Format der Stadtentwicklung weiterentwickelt werden?

Die Stadtforscher*innen der TU Berlin entwickeln die Methode zur Ko-Kreation auf Basis der Erfahrungen und Erkenntnisse der ersten Projektphase zu einem kompakteren Format weiter, das eine Anpassung an städtische Routinen erlaubt. Das neue Format sieht drei jeweils zweitägige UrbanLabs vor. Pilotquartier ist die Lange Rötterstraße und ihr Umfeld in der Neckarstadt-Ost.

Eine besondere Herausforderung in der zweiten Projektphase ist die Anpassung der Urban Design Thinking-Formate an die neuen Gegebenheiten, die sich durch die Corona-Pandemie ergeben haben. Entsprechend wurde das erste UrbanLab im Juli 2020 unter Einhaltung aller Hygienebestimmungen im Freien durchgeführt, das zweite UrbanLab im November 2020 fand online statt. Die Dokumentationen der UrbanLabs sowie weitere Informationen finden Sie hier.

 

3.     Wie kann der Migrants4Cities-Ansatz für andere Städte angepasst und übertragen werden?

Die Transformationsforscher des inter 3 Instituts für Ressourcenmanagement wollen mit interessierten Lernpartnerstädten individuell herausarbeiten, welche der Migrants4Cities-Wirkungen für sie interessant sind und wie sie diese mit den Komponenten des Migrants4Cities-Ansatzes erreichen können – denn diese Übertragungsleistung kann im hektischen Alltag der Städte oft nicht selbst geleistet werden.

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AnsprechpartnerInnen

Institut für Stadt- und Regionalplanung [ISR]

Prof. Dipl.-Ing. Elke Pahl-Weber

Marcus Jeutner, M.Sc.

Kilian Flade, M.Sc.

inter 3 – Institut für Ressourcenmanagement

Link zur Gesellschaft

Stadt Mannheim – Referat Strategische Steuerung

Link zur Stadt

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